Bericht zum 6. Lauf MBRE

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Der Präsident gibt vor und alle folgen

Nun war es wieder so weit. Die Saison 2008 geht langsam zu Ende. Der letzte Lauf zur MBRE-Trophy stand am Mittwoch am Programm. Dadurch das wir bei den letzten beiden Langstreckenläufen immer Pech hatten, hat unser Präsident folgende Vorgabe ausgegeben. „Dani es muss eine Stockerlplatz werden“. Ich wusste zwar nicht wie wir das machen sollen aber er hatte eine einfache Antwort parat. „Machst an guten Start und bleibst einfach vurn“. Klingt einfach, ist es auch.

Beim Zeittraining versuchten wir uns einen guten Startplatz zu erarbeiten. Ich eröffnete das Rennen und hatte Glück da ich hinter dem Gesamtführenden Martin Stranz aus der Box kam. Er war mit seiner Suzuki K3 unterwegs, daher hatte ich eine Chance dranzubleiben. Nach einigen Runden stand die Zeit 2:03.110 auf der Uhr und ich dachte mir das sollte reichen und daher übergab ich an Heinz. Heinz konnte die Zeit nicht toppen und so sah das Ergebnis aus(Siehe Zeittraining). Platz 6 war es für den MFC. Alle vor uns führen 2:01 oder darunter. Es waren die gewohnten Konkurrenten Ekowind(Liebscher/Waschnig, Bike City(Paukovitsch/Murmayer), Bike Experts(Stranz, Tisch), ReifenRitz(Rodler, Birnbauer) doch die Überraschung war Josko(Hinterberger, Velickovic). Josko-Racing war bis dato hinter uns. Die dürften ihre Hausaufgaben aber sauber gemacht haben und mit einer Zeit von 2:00.982 stellten Sie sich auf Platz 2.

Das Rennen wurde in klassischer LeMans-Manier gestartet. Es wurden vorher 2 Aufwärmrunden gefahren bei der mir klassisch zwei riesen Insekten aufs Visier knallten. Am Start wartete Günter um mein Motorrad für den Start zu halten. Mit einem Taschentuch und etwas Spucke konnte er aber das Problem lösen. Die Startfahrer der Top-Teams waren Liebscher, Hinterberger, Paukovitsch, Stranz, Birnbauer und Männer. Nach dem Sprint über die Rennstrecke wurden die Motoren gestartet und weggefahren. Birnbauer erwischte den Start ab besten, gefolgt von mir. Alle anderen versemmelten den Start total. Paukovitsch zum Beispiel hatte die Zündung nicht eingeschalten(Das kenn ich doch von wo). Birnbauer auf eins und Männer auf 2 so beendeten wir die erste Runde. Nach einigen Runden merkte ich das Birnbauer zu erwischen war und mit etwas Anstrengung und super Vertrauen in die Dunlops(Danke an Martin Stranz) kam ich näher. Nach einigen Runden mit 2:02er-Zeiten folgten einige 2:01er Zeiten.(So wie es Günter gesagt hat) Mit meiner bisher besten Rundenzeit von 2:00.961 (das war mein Saisonziel einmal eine Zeit mit 2:00 zufahren) konnte ich Birnbauer überholen und gleich eine Lücke aufreissen. Nun war es soweit. Ich an der Spitze und keiner war hinter mir. Nach ca. 13 Runden dachte ich an meine Verfolger, nur konnte ich weit und breit keinen sehen. Nach 23 Runden übergab ich als Führender an Heinz(diesmal stimmts- Insiderwitz). Heinz, der nun immer besser mit der Kawasaki zurecht kommt, verteidigte tapfer den ersten Platz, wurde aber vom stärkeren Teamfahrer Rodler(ReifenRitz) überholt. Auch Paukovitsch machte seinen Fehler gut und war uns dicht auf den Fersen. Team Bike Experts hatte technische Probleme. Zuerst musste Stranz mit Verdacht auf Motorschaden mit seiner K3 an die Box. Seinen Kollegen Tisch begann nach einigen Runden die Kupplung zu rutschen(kein Wunder bei 200 PS). Für beide hieß es nur mehr ins Ziel kommen und Punkte machen. Auf Platz 2 liegend übergab Heinz etwas früher als geplant das Rennen an mich. Mittlerweile waren nur mehr 3 Teams in einer Runde(Bike City, ReifenRitz, MFC) alle anderen hatten bereits eine Runde Rückstand. Ich versuchte noch einmal alles herauszuholen damit der zweite Platz nicht gefährdet ist und so war es dann nach zwei Stunden soweit. Mit einem Rückstand von 53 Sekunden auf ReifenRitz überquerten wir als zweite die Ziellinie mit einem Vorsprung von einer Runde auf Platz 3 Bike City.

In der Gesamtwertung sieht es nun so aus.
Gratulation an Martin Stranz. Mit konstanter Leistung und Nerven konnte er den ersten Platz verteidigen und bekommt als Belohnung eine nagelneue Honda Hornet 600.
Rodler Ernst patzte leider beim 5.Lauf und musste sich damit Martin Stranz geschlagen geben.
Tisch Ernst hatte noch Chance auf Platz 2. Durch die Probleme von ihm und Martin blieb nur der 3. Platz
Für Paukovitsch blieb eigentlich nur der vierte Platz über.
Ich selbst rechnete nach den ersten Läufen mit Platz 7 oder höher. Doch im Laufe der Zeit steigerte ich mich und dank Heinz hatten wir gute Langstreckenergebnisse und so konnte ich mich vor Teampartner ReifenRitz Birnbauer auf Platz 5 setzen.
Platz 6 für Mario Birnbauer, der mit einem Ausfall beim Regenrennen eine bessere Platzierung vergeigte.
Platz 7 geht an unseren Präsidenten Heinz Diener. Auch er hatte einen unverschuldeten Nuller im 3.Lauf und konnte sich trotzdem gegen den stärkeren Kawafahrer Liebscher durchsetzen.

Fazit:
Aus meiner Sicht war es eine gelungene Saison. Dadurch das wir nur am Mittwoch fuhren, konnte man sich voll aufs Rennfahren konzentrieren und das relativ kostengünstig. Durch den Gewinn einer Honda Hornet war das Starterfeld stark besetzt.
Leider fehlte uns beiden etwas die Trainingkilometer was man an den Ergebnissen sah. Wir konnten uns im Laufe der Saison ständig steigern und jetzt zum Saisonende sind wir dort wo wir hingehören

AUF DEM PODEST

Zum Schluss noch Danke an die zahlreichen und treuen Fans und Helfer. Günter Glatz hat uns und unsere Motorräder bestens gewartet. Vater und Mutter von Heinz, welche immer dabei waren. Zweirad Fischer aus Bärndorf mit Fischer Gerhard und Fischer Andi. Unser Helfer aus dem Burgenland, der Pocketbikefahrende beste Mitarbeiter des Baumax Fisch aus Gschiaß. Stefan und Robert Bucher.
Und beim letzten Lauf als Glücksengerl Zinkl Hans.

 

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